Schellenklang

Episode 2

17. April bis 12. Juli 2026

zur Ausstellung:

Die erfolgreiche letztjährige Ausstellung zur Kulturgeschichte der Viehglocke geht in die Verlängerung und beleuchtet neue Aspekte. Vom Verein Egg Museum organisiert, spannt sich der Erzählbogen von der Herdenglocke zur Trophäe weiter auf.

 

Rhythmen und Klänge von Glocken oder Schellen an weidenden Tieren verwandeln Landschaften in magische Klangräume.

»Schellenklang« fokussiert auf die Praxis der Tierglocken – wann, wo und warum welche Glocken an Tiere gehängt werden und liefert Einblicke in die Formen-, Arten- und Klangvielfalt von Glocken sowie deren Herstellung und Gebrauch.

Vollzog sich nicht nur der Bedeutungswandel von Glocken, so veränderten sich auch Fertigung und Materialeinsatz beim verbindenden Element von Glocke und Tier, dem Halsriemen. Mit regionaler Perspektive wird eine kaum bekannte Facette der Werkstätte Mohr in Andelsbuch vor den Vorhang geholt – der Weg von der Idee zum patentierten, seriengefertigten textilen Schellen- oder Glockenriemen vorgestellt.

Folgen Sie Gesprächen mit Bäuer:innen, Älpler:innen, einem Glockengießer, Sattlern sowie Sammlern aus dem Bregenzerwald. Die Exponate, allesamt Leihgaben, zeugen vom Einsatz in der Landwirtschaft vergangener Tage – sind Stücke ideellen Wertes: Erinnerung an erfolgreiche Alpsommer, berufliche wie sportliche Erfolge sowie Ausdruck gewissen Stolzes.

Im Rahmen einer Kooperation der Musikmittelschule Lingenau im Jahr 2025 setzten sich Schüler:innen als »Klangjäger« mit der Klangvielfalt von Glocken und Schellen auseinander und präsentierten ihre »Beutestücke« als »Klangkollage«.

Zudem lässt heuer das Schlagwerk-Register des Musikvereins Egg mit »Schellusion« die Schellen und Glocken der Ausstellung erklingen.

»Schellenklang für Kinder« als »Ausstellung in der Ausstellung«, Führungen sowie ein Rahmenprogramm ergänzen das Angebot.

 

Sprache, in Gedichtform von Norbert Mayer, Region und Klang verdichten sich zu einem vielschichtigen kulturgeschichtlichen Geflecht.

 

Dr. Klaus Pfeifer, Kurator


 

Ausstellungsdauer

17. April–12. Juli 2026

 

Öffnungszeiten

Freitag–Sonntag

15–18 Uhr

 

Eintrittspreise

7€│5€

Jugendliche bis 19 Jahre

Zivil- und Präsenzdiener

Mitglieder des Museumsvereins

Kulturpass- / V-CARD-Besitzer:innen frei

 

Gruppenführungen jederzeit nach Anmeldung möglich (+43 664 1124341)

 

Adresse

Egg Museum

6863 Egg

Pfarrhof 5

+43 664 112 43 41 oder +43 664 9960187

[email protected]

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Landbus Bregenzerwald: 820, 827, 830, 840, 850, 890. Haltestelle Egg Zentrum, Fußweg 2 Minuten



 



 

Egg Museum

Das Egg Museum befindet sich im Vereinshaus östlich der Kirche.

Das 1904 als Heimatmuseum gegründete und nach mehrjähriger Deponierung des Bestandes 1988 im ehemaligen Schul- und Gemeindehaus von 1899 wiedereröffnete Egg Museum zählt zu den ältesten Talschaftsmuseen Vorarlbergs. 

Der Schwerpunkt liegt auf jährlich ein bis zwei Ausstellungen mit Bezug zum Bregenzerwald. Sie entstehen zumeist in Kooperation mit den verschiedenen Institutionen oder Vereinen der Region bzw. des Landes.

Führungen durch die Ausstellungen sowie gesonderte Rahmen- und spezielle Kinderprogramme ergänzen das Angebot.



So finden Sie uns: erreichbar mit den Linien 820, 827, 830, 840, 850, 890  des Landbus Bregenzerwald – Egg, Zentrum

Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag 15:00 bis 18:00 Uhr -  für Schulklassen und Gruppen jederzeit nach Vereinbarung

Eintrittspreise: EUR 7,- bzw. 5,-, Schülergruppen gratis

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Egg Museum

Kontakt
Mail: [email protected]
Tel.:  0664 112 43 41